Stammtisch

Firmenstammtsich am 20.09.2010 bei Fa. MKS Schreiber, Wolfschlugen Benzstr. 20

Der BDS-Vorstand hatte Anregungen aufgegriffen, die Idee des sog. Firmenstammtisches wieder aufleben zu lassen. Dafür hatte sich die Fa. mks Schreiber zur Verfügung gestellt. Firmenleitung und Mitarbeitern gebührt zunächst ein herzlicher Dank dafür.

Den recht zahlreich erschienenen BDS-Mitgliedern, insgesamt nahmen an der Veranstaltung knapp 30 Gäste teil, wurde zunächst die Bearbeitung angelieferter Stahlbleche vom numerisch gesteuerten Zuschnitt mittels Laser-Schneid-Technik, der Verformung mittels Biege- und Preßtechnik und dem Schweißen vorgeführt. So war der Weg vom rohen Stahlblech zu Formen und Apparateteilen zu verfolgen und man konnte die hohe Flexibilität der Bearbeitung nachempfinden.

Kernstück in der Neubau-Halle von 2009 ist die Pulverbeschichtungsanlage, in der die zuvor durch Schneiden, Schweißen, Biegen und Pressen geformten Teile fertig gestellt werden. Über die Schritte Oberflächenreinigung, Trocknung, Beschichtung mit Kunststoffpulvern je nach geforderter Beschichtungsart und – dicke und anschließendem Veredeln der Oberfläche durch Einbrennen der Pulverschicht entsteht ein schützenden Überzug für die metallenen Werkstücke. Die elektrostatische Aufladung von Sprühpistole und Werkstück gewährleistet einen gleichmäßigen Auftrag des Pulvers bis in die kleinsten Ecken und Winkel. Die hohe Qualität des Überzugs, der Verzicht auf Lösemittel und die sehr gute Ausnutzung des eingesetzten Pulvers sind Pluspunkte dieser modernen, umweltschonenden Fertigung. Zu erwähnen ist, dass die neue Anlage die Beschichtung sehr großer Teile zulässt, wie sie sonst im weitem Umkreis nicht möglich ist. Ferner wurde berichtet, dass der Einbrennofen zudem sehr vielseitig nutzbar ist, sogar ein Spanferkel wurde darin schon gegart.



Ein weiteres Standbein der Fa. mks ist die Bearbeitung und das Schweißen von Aluminiumteilen. Hier sind sehr hohe Anforderungen insbesondere bei der Vermeidung von Verformungen zu erfüllen. Das erfordert hohe Qualifikation und Erfahrung der Mitarbeiter sowie eine besondere Technik. Auch hier ist man vielseitig, die Bearbeitung sehr großer Teile konnte besichtigt werden. Diese finden dann in Großanlagen der Industrie, im Anlagen- und Gerätebau Anwendung.

Bei einem anschließenden Imbiss wurde eifrig diskutiert und nachgefragt. Vielen Gästen war bis dahin die Art der Tätigkeiten noch nicht näher bekannt, daraus ergaben sich Fragen. Andere, die Fa. mks schon vor Jahren einmal besuchen konnten, waren erstaunt, wie sehr sich über die Zeit das Unternehmen immer mehr zu einem hoch technisierten und –spezialisierten „Hightec Betrieb“ entwickelt hat. Die weiterhin positive Entwicklung ist im Sinne der nachhaltigen Schaffung und Sicherung hochwertiger Arbeitsplätze wünschenswert und damit hilft das Unternehmen dem Standort Wolfschlugen und der Region – auch als Ausbildungsbetrieb. Der Vorsitzende des BDS Wolfschlugen, W. Melchinger, brachte das in seinem Dank an die Fa. mks für den interessanten Abend zum Ausdruck.